Korruptionsbekämpfung | ISO 37001

Die Norm ISO 37001 definiert die Anforderungen an das Anti-Korruptionsmanagementsystem, um öffentliche und private Organisationen bei der Bekämpfung und Prävention von Korruption zu unterstützen und eine auf Ethik und gutem Verhalten basierende Kultur zu fördern.

Neben einer Reihe von Maßnahmen und Kontrollen, die weltweit anerkannte bewährte Verfahren im Bereich der Korruptionsbekämpfung darstellen, sind die wichtigsten Anforderungen der Norm:

  • Dokumentierte Definition der Anti-Korruptionsrichtlinie, Analyse des Kontextes, Faktoren, Bestimmung der Quellen der Korruption;
     
  • Verpflichtung der Führungskräfte zu Engagement und Verantwortung in Sachen Korruptionsbekämpfung, Überwachung durch das oberste Management;
     
  • Risikobewertung: Ermittlung von Niveaus und Auswirkungen, Messung, Kontrolle und Überprüfung der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen;
     
  • Berichterstattung, Überwachung, Analyse und Überprüfung;
     
  • Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung (Prävention) und gegebenenfalls Korrekturen.

Die neue Norm ISO 37001 verwendet die PDCA-Methode (Plan-Do-Check-Act).

Wie die anderen Normen, die seit 2012 von der ISO herausgegeben oder überarbeitet werden (z.B.: ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, die zukünftige ISO 45001, ISO 27001:2013, ISO 22301:2012, ISO 19600:2014), wird auch die Norm ISO 37001 auf der HLS-Struktur basieren (High Level Structure).

Letzteres wurde von der ISO skizziert und verbindlich vorgeschrieben, um die Integration zwischen Managementsystemen zu erleichtern, indem jede Norm, aus Terminologien und Strukturen, die den anderen ISO-Normen enthalten sind, zusammengesetzt ist.


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