Elektromagnetische Verträglichkeit | Richtline 2014/30/UE

Die Richtlinie 2014/30/EU stellt die Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit dar. Mit Wirkung vom 20. April 2016 ersetzt sie die bisherige Ausgabe 2004/108/EG vom 29. April 2004, die wiederum die Richtlinie 89/336/EWG aufhob.

Diese Richtlinie legt Mindestvorschriften zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen, elektromagnetische Felder usw. sowie die Anforderungen zum Schutz ihrer Gesundheit und Sicherheit fest.

Alle elektrischen und elektronischen Geräte senden und werden durch elektromagnetische Felder beeinflusst. Das Ausmaß dieser Emissionen und die Immunität gegen Felder, die von mehr oder weniger nahe gelegenen Geräten erzeugt werden, fallen unter die Richtlinie 2014/30/EU. Elektromagnetische Felder sind jedoch nicht auf elektromagnetische Wellen beschränkt, die von Radio-/Fernsehübertragungsantennen ausgestrahlt werden, die ebenfalls durch die Richtlinie 2014/53/EU, die so genannte ROT-Richtlinie (Funkanlagenrichtlinie), geregelt werden, die ab dem 16. April 2014 die bisherige R&TTE 99/5/EG aufgehoben hat. Einflüsse aus der Stromleitung, wie z.B. Fernsehbilder, die durch einen Haartrockner oder einen Mikrowellenherd gestört werden, sind für den Betrieb und die Integrität von elektronischen Geräten, wie beispielsweise intelligenten Geräten mit ausgeklügelten elektronischen Steuerungen, viel gefährlicher.

Photovoltaikanlagen und insbesondere Wechselrichter verursachen erhebliche Störungen und verschlechtern die Qualität der Versorgungsspannung für alle Nutzer: Haus-, Wohn-, Leicht- und Schwerindustrie. Alle Geräte unterliegen elektromagnetischer Belastung, wenn sie nicht richtig konstruiert und geschützt sind.

 


Serviceleistungen von MTIC InterCert Srl.

Kontaktieren Sie unsere Büros in Rho (MI), um ein Angebot anzufordern.

t. +39 02 97071800 - m. info@mtic-group.org